Skip to main content

✓✓✓ Werte dein Outfit mit modischen Schmuckstücken auf!

Lederarmbänder sind aus der Welt des modebewussten Mannes kaum noch wegzudenken. Es gibt sie in verschiedenen Größen und mit verschiedenen Designs, wie man sich denken kann, und sind nicht nur elegant, sondern signalisieren sowohl Modebewusstsein als auch einen ausgeprägten Freiheitsgedanken.

Lederarmbänder sind das Symbol schlechthin für Lässigkeit und Coolness und gerade deshalb besonders unter Surfern oder „Beachboys“ beliebt. Mit einem Lederarmband für Herren ist der coole und stylische Auftritt, wo man auch ist, also garantiert.

Die Geschichte des Leders

Schon bei der Fertigung der Kleidung des legendären „Ötzi“, eine über 5000 Jahre alten Gletschermumie, wurden verschiedenste Lederarten verwendet. Sowohl die Schuhe, als auch die Oberbekleidung und die Mütze des Ötzi bestehen aus Leder, was darauf hinweist, dass Leder schon in der Antike eine entscheidende Rolle gespielt hat.

Doch nicht nur in der Antike war Leder schon immens wichtig – Die pflanzliche Gerbung von Leder wurde schon im 4. Jahrtausend vor Christus praktiziert. Das lässt sich dadurch belegen, dass auf dem Sarkophag von einem reichen Ägypter namens Ti Szenen mit Gerbern abgebildet sind.

Im römischen Reich wurde dann Leder überwiegend für die Herstellung von Ausrüstung für die Legionäre des Heers verwendet. Die Auswirkungen des Lederhandels sind nicht zu leugnen – Er war einer der Gründe für die punischen Kriege.

Nach dem Sturz des römischen Reichs hatte Karl der Große das Sagen, wenn es um Lederhandel und -produktion ging. Er belegte einige Produkte mit einer Steuer und erlaubte nur einigen Regionen oder Städten, bestimmte Lederarten herzustellen. So durfte etwa Sohlleder nur im Rheinland produziert werden, während Lackleder gerade in Mainz, Worms und an der Ruhr hergestellt worden sind.

Das Material

Laut Wikipedia bezeichnet man als Leder eine „chemisch haltbar gemachte Tierhaut“, die durch Gerbung haltbar gemacht wird. Ihre natürliche Faserstruktur wird dabei nicht verändert, was für eine einmalige und ganz besondere Optik sorgt. Man gewinnt die benötigte Tierhaut aus dem sogenannten „Dermis“, also der Lederhaut des jeweiligen Tieres.

Leder ist ein besonders zähes, relativ festes, aber gleichzeitig auch geschmeidiges und haltbares Material, weshalb es sich nicht nur für die Verwendung als Schmuck eignet. Aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit ist Leder in der letzten Zeit immer beliebter geworden, da sich die Investition so auf Dauer einfach mehr lohnt – Im Hinblick auf die Haltbarkeit des Schmucks.

Darüber hinaus zeichnet sich Leder durch die Eigenschaft aus, nicht wasserdurchlässig zu sein – Allerdings können Luft- und Wasserdampf ohne Probleme das Material passieren, es ist also atmungsaktiv.

Je nach Verarbeitung des Materials bieten sich verschiedene Dichten, Zugfestigkeiten und Dehnbarkeiten. Außerdem werden je nach Verarbeitungsqualität verschieden guten Ergebnisse hinsichtlich Lichtbeständigkeit und Bruchfestigkeit des Narbens, also der Papillarschicht des Leders, erzielt.

Seit dem Anbruch der Moderne wird Leder häufig für Kleidung genutzt, die im Alltag besonders beansprucht wird, wie etwa Motorradkleidung. Gerade die Resistenz gegen Wind und Wetter spielt hier eine Rolle für die Wirtschaftlichkeit des Materials. Immer beliebter wird Lederkleidung auch bei Heavy-Metal-Fans und Rockern. Darüber hinaus werden seit geraumer Zeit auch Kleidungsstücke mit sexueller Ausrichtung vertrieben, die eher in der BSDM-Szene Verwendung finden.

Schau doch aus bei unserer Lederhalsketten-Seite vorbei, die passen perfekt zu Lederarmbändern.

Die verschiedenen Arten von Leder

Nappaleder: Echtes, hochwertiges Nappaleder ist weich und glatt und wird entweder vom Schaf oder vom Kalb gewonnen. Es ist durchgängig gefärbt und zugerichtet, was bedeutet, dass die Poren des Leders durch viele Schichten verschlossen werden und somit widerstandsfähig gegen Nässe und Schmutz sind. Heutzutage bezeichnet man jedoch all die Arbeiten als Nappaleder, die besonders geschmeidig sind, unabhängig davon, von welchem Tier sie stammen.

Boxcalf: Hierunter fasst man das Leder, das vom Kalb gewonnen wird. Der größte Teil der Markenschuhe für Herren wird aus Boxcalf gefertigt, aber auch Taschen und andere Lederwaren, die besonders fest anliegende Narben benötigen, sind als Boxcalf-Variante erhältlich. Das Material fühlt sich sehr schmiegsam an, weist aber trotzdem eine sehr hohe Reißfestigkeit auf und bietet ein straffes Erscheinungsbild.

Rindbox: Rindbox unterscheidet sich dadurch von Boxcalf, dass es eine geringere Faserdicke als Boxcalf hat, ansonsten sind Gerbart und Zurichtung bei Boxcalf und Rindbox identisch. Gerade für Gebrauchsschuhwerk eignet sich Rindbox, da es sehr biegsam ist und trotzdem eine stabile Struktur hat.

Ziegenleder: Ziegenleder zeichnet sich dadurch aus, dass es auf der Narbenseite ein halbmondförmiges Muster aus Deckhaarlöchern hat. Es ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich, so zum Beispiel als durchgefärbtes, feines Oberleder mit glatter und weicher Oberfläche, das Nappaleder ein wenig ähnelt. Auch sogenanntes Marokkoleder ist aus Ziegenhaut gemacht, dabei handelt es sich um ein geschwärztes Leder mit sehr feinen Narben.

Schafsleder: Genau wie Ziegenleder wird Schafsleder auf verschiedene Arten und Weisen bearbeitet, um einzigartige Effekte zu erzielen. Meist ist es das Ziel von Schafsleder, das Ziegenleder zu imitieren – Wobei selbstverständlich die halbmondförmige Anordnung des Deckhaars nicht gegeben ist. Der Vorteil von Schafsleder liegt darin, dass man sogenanntes Waschleder darauf machen kann – Ein Material, was sehr dünn ausgeschliffen wird und fast ohne Qualitätsverlust waschbar ist. Es behält stets seine Weichheit, egal wie oft man es wäscht oder nass werden lässt.

Schweinsleder: Diese Variante stellt eine sehr kostengünstige Alternative zu Rinds- oder Ziegenleder dar. Häufig werden unter anderem Schuhe des unteren Preissegments aus Schweinsleder hergestellt, was aber nicht heißt, dass die Strapazierfähigkeit des Leders schlechter ist als die des Leders anderer Tiere. Eine besondere Form von Schweinsleder ist das südamerikanische Pecarry-Leder, dessen Weichheit, Zähigkeit und Griff es zu einer wahren Rarität werden lässt.

Pferdeleder: Die durchschnittliche Stärke von Pferdeleder liegt bei 1,6-1,8 Millimeter und ist ähnlich geschmeidig wie Boxcalfleder. Da Pferdeleder nicht besonders verbreitet ist, ist der Preis für ein gutes Stück aus Pferdeleder noch relativ hoch. Außerdem spielen bei der Preisfindung von Pferdeleder sowohl das geringe Angebot an Rohware, als auch die Größe der Hinterpartie des Pferdes, die nämlich relativ klein ist, was dazu führt, dass für wenig Leder ein hoher Kostenaufwand betrieben werden muss, eine Rolle.

Reptilienleder: Das charakteristische, schuppige Narbenbild macht Reptilienleder aus. Gerade Luxusprodukte werden aus Reptilienleder gefertigt und sind aufgrund dessen, dass nur junge Tiere zur Herstellung von etwa Krokodilleder geeignet sind, eher in den oberen Preisklassen anzutreffen. Es gibt auch Nachbildungen von Reptilienleder, auf denen das schuppige Muster lediglich aufgeprägt ist.

Worauf beim Kauf eines Lederarmbands achten?

Man kann sich, wie die vorigen Zeilen zeigen, also für eine Vielzahl an unterschiedlichen Materialien und Fertigungsweisen entscheiden. Letztendlich steht bei einem Lederarmband die Haltbarkeit im Vordergrund – Wasser und Schweiß beschädigen das Armband auf Dauer und gute Modelle bieten einen gewissen Widerstand gegen diese äußeren Einflüsse.

Des Weiteren hat man darauf zu achten, dass eventuelle Verzierungen oder Schnallen am Armband hochwertig verarbeitet sind und ebenfalls eine bestimmte Wetterresistenz bieten. Sie sollten sauber an dem Armband liegen und sinnvoll befestigt worden sein, etwa durch eine saubere, hochwertige Naht.

Doch selbstverständlich spielt auch der Preis eine Rolle – Im Gegensatz zu Produkten anderer Gattungen lässt sich hier sagen, dass gute und haltbare Modelle mit zunehmendem Preis immer häufiger vertreten sind. Man sollte also dazu bereit sein, ein wenig Geld auszugeben, wenn man lange Freude mit seinem Armband haben möchte.

Es empfiehlt sich, das Internet nach Informationen über das gewünschte Modell zu durchforsten, um Kundenmeinungen einzuholen und sich über die Haltbarkeit und die Qualität des verwendeten Materials zu informieren. Ebenfalls finden Sie auf unserer Seite alle wichtigen Informationen zu vielen Modellen, die wir hier anbieten.

Die richtige Pflege von Lederarmbändern

Um auch wirklich lange etwas von seinem neu erstandenen Schmuck zu haben, lohnt es sich, einige Hinweise bezüglich der Pflege von Lederarmbändern zu beachten. Ansonsten kann man sich den Kauf eines solchen Produkts eigentlich auch sparen, da Leder sehr auf äußere Einflüsse reagiert.

Zunächst sollte man zur fachgerechten Reinigung seines Lederarmbands mit einem feuchten Tuch über das Material wischen. Im Anschluss liegt die Verwendung von Lederfett, -spray oder -milch nahe, wodurch das Leder zusätzlich vor Licht und Feuchtigkeit geschützt wird.

Darüber hinaus empfehlen wir, um einen größtmöglichen Schutz vor Nässe zu gewährleisten, die Benutzung von Imprägnier-Spray. Die einzige Ausnahme stellen hier Armbänder aus Lackleder dar – Diese sind besonders empfindlich und sollten ausschließlich mit speziellen Pflegeprodukten und einem feuchten Lappen behandelt werden.

Bei der Reinigung von Produkten aus rauen Lederarten sollte man nicht die Tatsache aus den Augen verlieren, dass raues Leder recht offenporig ist und somit Substanzen wie Ledermilch oder Sonnencreme ungehindert in das Material gelangen. Es empfiehlt sich das vorige Aufrauen und Ausbürsten des Leders, um die Pflege zu erleichtern.

Je nach angebotenem Modell werden allerdings vom jeweiligen Hersteller verschiedene Pflegeanweisungen auf dem Produktzettel vermerkt. Wenn sie also auf Nummer sicher gehen wollen oder sich nicht sicher sind, ob es sich bei ihrem Schmuck um glattes oder raues Leder handelt, befolgen sie stets die Anleitung, die regulär bei jedem Lederarmband im Lieferumfang enthalten ist.

Fazit

Lederarmbänder können nicht nur ein Frauenhandgelenk zieren, sondern sind auch für den modebewussten Mann ein auf kurze oder lange Sicht unverzichtbares Accessoire. Dabei handelt es sich allerdings nicht nur um Körperschmuck, sondern um ein Statement, das man durch das Tragen von Lederarmbändern abgibt – Nämlich eines der Coolness, Gelassenheit und Freiheit.

Wer sich also für ein Lederarmband entscheidet, wird diese Entscheidung definitiv nicht bereuen. Ob sie alleine oder in Kombination mit anderem Schmuck getragen werden – Fast immer kann ein Lederarmband punkten.

Bei dem breiten Angebot an Lederarmbändern auf unserer Seite finden Sie sicher ein Armband, dass Ihren Wünschen entspricht – Ganz egal, für welche Optik Sie sich im Endeffekt entscheiden.

Sind sie auf der Suche nach einem schönen Pärchen Armband für Sie und ihre Geliebte? Dann schauen sie doch gerne bei unserem Partner Paerchen-Pullover.de vorbei!

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (183 votes, average: 4,20 out of 5)
Loading...